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Donnerstag, 22.12.2005

Lesben


Der Name stammt von der griechischen Insel Lesbos, auf der in der Antike die bekannte lesbische Dichterin Sappho lebte. Deshalb spricht man bei weiblicher Homosexualität auch von sapphischer Liebe. Etwa 600 v. Chr. lebte die Dichterin in einer Gemeinschaft junger Frauen und gründete eine Schule in der sie die Mädchen in den schönen Künsten und in der Liebe unterrichtete.

Sex zwischen Frauen regt Männer-Phantasien an, beflügelt Dichter, Maler und Musiker. Doch wirkliche Lesben haben wenig mit den Klischee-Bildern gemein, die beispielsweise in Pornofilmen speziell für heterosexuelle Männer erzeugt werden.

Es gibt lesbische Beziehungen, in denen geschlechtsspezifische Rollenmuster angenommen werden. Das heißt, eine Frau übernimmt den eher männlichen Part. Die ?Butch? oder ?LKW-Lesbe? will nicht den gängigen Schönheitsidealen entsprechen, auf die besonders Männer abfahren. Sie tragen deshalb kurze Haare, kein Make-up, Karohemden mit Lederwesten und weite Schlabberhosen. Das Gegenstück dazu ist die ?Femme? oder ?Lipstick-Lesbe?, die bewusst ihre Weiblichkeit auch mit ihrer Kleidung nach außen zur Schau trägt.

Eine neue Generation von jungen Lesben will nicht irgendwelche Klischees bedienen und Schubladen-Denken vermeiden. So versuchen sie sich nicht mehr durch Äußerlichkeiten abzugrenzen. Die meisten lesbischen Beziehungen funktionieren ohne festgelegte Rollenmuster. Je nach Vorlieben und Charaktereigenschaften werden ganz individuell und je nach Situation mal männliche und weibliche Verhaltensmuster angenommen.

Hierbei muss unbedingt darauf verwiesen werden, dass sich gerade jetzt geschlechterspezifische Rollenmuster auflösen und verändern. Was gestern als typisch weiblich galt, muss morgen längst nicht mehr so gesehen werden. Je nach Gesellschaftsordnung, Region oder Zeit-Epoche sind die Vorstellungen von typischer Weiblichkeit und Männlichkeit ohnehin sehr verschieden.


Porno


Pornographie in Bildern, das können Videos, Fotos oder auch Zeichnungen sein, zeigen sexuelle Handlungen. Neben dem Akt selbst werden die Vaginas der Frauen sowie die erigierten Schwänze und die Samenergüsse der Männer gezeigt.

Erotische und sexuelle Darstellungen sind uns schon aus Höhlenmalereien, dem indischen Kamasutra oder aus dem frühen China oder Japan bekannt. In der abendländischen Kultur war die Darstellung von Sexualität, ja selbst von Nacktheit, bis ins 18. Jahrhundert hinein eher die Ausnahme, da sie der christlichen Moral widersprach. Aber auch im sogenannten aufgeklärten 20. Jahrhundert hatte es immer wieder - teilweise von großen Skandalen begleitet - juristische und gesellschaftliche Auseinandersetzungen um dieses Thema gegeben. Zwei Beispiele: Das Buch ?Lady Chatterlys lover? von David Herbert Lawrence (1885-1930) war jahrzehntelang verboten worden und kam, z.B. in Großbritannien, erst im Jahre 1962 heraus. Der Film ?Die Sünderin? mit Hildegard Knef in der Hauptrolle war wegen einer nur Sekunden dauernden Nacktszene ein riesiger Skandal in Deutschland.

Zwei Rechtliche Aspekte:

  • pornographische Darstellungen die Gewalt verherrlichen oder in denen Kindern und Tiere mitwirken sind verboten.
  • Kinder unter 18 Jahre dürfen Pornos nicht vorgeführt werden.

Zwei Beispiele wie verschiedene Länder mit der Pornographie umgehen: Deutschland: Inzwischen ist die deutsche Pornoproduktion zu einem riesigen Industriezweig herangewachsen. Im dritten Jahrtausend sind Pornostars wie Gina Wilde und Dolly Buster beliebte Gäste in TV-Shows oder moderieren sogar welche. Im Internet wimmelt es von pornographischen Seiten. USA: Zehn bis fünfzehn Milliarden Dollar geben Amerikaner jedes Jahr für Pornografie aus. Mehr als für Kinokarten, Schallplatten oder Videospiele. Mehr als für die Nationalsportarten Football, Baseball und Basketball zusammen. Und bei durchschnittlichen Produktionskosten von 50.000 Dollar pro Film, fallen bei 250.000 Dollar Umsatz unglaubliche Gewinnspannen an.

Pornografie bzw. Pornographie (bedeutet eigentlich Hurenschrift; von lat.: porna = ein von Huren aufgeführtes Schauspiel im alten Rom, oder altgriech.: porne = Dirne, pornos = Hurer, porneia = Unzucht + altgriech.: graphein = schreiben) ist die direkte Darstellung der menschlichen Sexualität, wobei die Geschlechtsorgane in ihrer sexuellen Aktivität betont werden.

Vorrangige Absicht ist es dabei, den Konsument pornografischer Schriften, Tonträger, Bilder oder Filme sexuell zu erregen. Im Gegensatz zur Erotik beschränkt sich Pornografie in den meisten Fällen auf die reine Darstellung der Geschlechtsteile respektive des Geschlechtsaktes, die Grenzen zwischen den beiden Bereichen sind jedoch fließend.

Was als Pornografie empfunden wird, ist umstritten und von der persönlichen Einstellung des Einzelnen und seinen weltanschaulichen Vorstellungen abhängig. Letztere werden wiederum von der kulturellen Umgebung entscheidend mitgeprägt. In Deutschlands rechtlichem Sinn als ?pornografisch? eingestuft werden Schriften, Tonträger und Bilder meistens dann, wenn sie die von den allgemeinen gesellschaftlichen Wertvorstellungen gezogenen Grenzen des sexuellen Anstands eindeutig überschreiten. Der Gesetzgeber geht bei Pornografie also von Obszönität aus (Lex Heinze).

Die Verbreitung von Pornografie (in Form von pornografischen Schriften, Bildern, Tonträgern, Filmen und Videos) unterlag zu verschiedenen Zeiten der staatlichen Zensur. Wegen des im Grundgesetz in Artikel 5 Absatz 1 verankerten Verbots der Vorzensur ist die Verbreitung von Pornografie grundsätzlich nicht generell verboten, sondern nur aus Gründen des Jugendschutzes eingeschränkt. Ausnahme: Einem generellen Verbreitungsverbot in Deutschland unterliegen pornografische Medien, die

* sexuelle Handlungen präsentieren, die im Kontext zu Gewalt stehen oder solche mit Tieren zum Inhalt haben (z.B. das Zeigen einer tatsächlichen oder fiktionalen Vergewaltigung oder Erzwingen von sexuellen Handlungen sowie zoophile Handlungen (§ 184a StGB)), * Kinderpornografie zum Inhalt haben. § 184b StGB verbietet über die Verbreitung hinaus auch den Erwerb und den Besitz von Kinderpornografie. Da Tatbestand der Kinderpornografie stets den sexuellen Missbrauch eines Kindes (= unter 14 Jahren) voraussetzt, hat der Gesetzgeber den Erwerb und Besitz zusätzlich unter Strafe gestellt, um professionellen Kinderpornografie-Händlern beizukommen. Denn zu der Zeit, als nur die ?Verbreitung? von Kinderpornografie strafbar war, redeten sich die Tatverdächtigen stets damit heraus, ihre Video- oder ihre Magazinsammlung mit sexuellen Handlungen an und mit Kindern sei nicht zur Verbreitung bestimmt, sondern diene nur ihrem privaten Konsum.

Außerdem ist es nach § 176 IV Nr. 4 StGB strafbar, ?auf ein Kind (unter 14 Jahren) durch Vorzeigen pornografischer Abbildungen oder Darstellungen, durch Abspielen von Tonträgern pornografischen Inhalts oder durch entsprechende Reden einzuwirken?.

  • Kritik

Von feministischer Seite (Andrea Dworkin, Alice Schwarzer etc.) kritisiert wird Pornografie, wo Frauen als passives Objekt männlicher sexueller Begierden statt als aktives Subjekt dargestellt werden. Ebenfalls mit Besorgnis wird die Darstellung von Frauen als stets sexwillige Personen betrachtet, die mit jedermann und sofort sexuelle Beziehungen eingehen wollen.

Umgekehrt wird aber auch der Mann Lustobjekt der Frau. Ferner übersieht diese oft universell formulierte Kritik an der Pornografie die enorme Bandbreite pornografischer Angebote, sowohl innerhalb heterosexuell orientierer Pornografie als auch was homo-, bi- oder transsexuelle Pornografie betrifft. Die These, dass Pornografie generell patriarchale Machtstrukturen darstellt und installiert, wie sie sich schon am Titel der PorNO-Kampagne ablesen lässt, ist deshalb eher unwahrscheinlich und zugunsten einer differenzierteren Analyse und Kritik pornografischer Darstellungsstrategien von ausgelebter Sexualität zu ersetzen. So konstatiert die amerikanische Queertheoretikerin Gayle Rubin, dass die feministische Kritik an Pornografie traditionelle normative Vorstellungen von Sexualität reproduziert, nach denen - gleich einem Dominoeffekt - jegliche Toleranz gegenüber mehr oder weniger von der Norm abweichenden Sexualitätsformen zu katastrophalen gesellschaftlichen Wirkungen führt.

Einige Wissenschaftler behaupten, dass ein Zusammenhang zwischen Pornografie und strafbaren sexuellen Handlungen besteht. Malamuth, Addison und Koss veröffentlichten 2000 im Annual Review of Sex Research eine Studie zum Thema, nach der es einen derartigen Zusammenhang gebe. Sie heben weiterhin hervor, dass Männer mit aggressivem Potenzial anders auf Pornografie reagierten als die übrigen Männer. Henner Ertel hingegen konnte 1990 einen Zusammenhang zwischen Pornografie und erhöhter Gewaltbereitschaft nicht feststellen (Henner Ertel u.a. Erotika und Pornographie. Repräsentative Befragung und psychologische Langzeitstudie zu Konsum und Wirkung. Psychologie Verlags Union, 1990. 528 Seiten.).

Auch auf Kinder kann nach jüngsten Studien der Zugang zu Pornografie eine negative Wirkung haben. Laut einer Untersuchung der Organisation Young Media Australia ist in den letzten Jahren die Anzahl der Fälle drastisch gestiegen, in denen Kinder unter 10 sexuelle Gewalt ausübten. In 90 % der Fälle gaben die Kinder an, mit Internet-Pornografie in Berührung gekommen zu sein, und ein Viertel der Kinder benutzte das Internet ausschließlich zu diesem Zweck. Ursache und Wirkung sind durch solche Studien allerdings nicht unterscheidbar. Ein Problem ist jedoch die zunehmenden Fälle von Pornografiesucht, gefördert insbesondere durch die Anonymität des Internets.

  • Verbreitung

Die Darstellung und Verbreitung von so genannter ?einfacher? Pornografie (also solcher, die nicht unter die oben zitierten Verbotsvorschriften der §§ 184a und 184b StGB fällt) ist in Deutschland nicht strafbar, wenn der Konsument der Pornografie mindestens 18 Jahre alt ist. Lediglich ?zur Sorge für die Person Berechtigte?, in der Regel also die Eltern, dürfen Minderjährigen pornografische Schriften überlassen (Erzieherprivileg), sofern sie dadurch ihre Erziehungspflicht nicht gröblich verletzen.

Pornografie darf nur an Orten angeboten und beworben werden, die Kindern und Jugendlichen nicht zugänglich sind (Sexshops, Erwachsenenvideotheken, Verkauf von entsprechendem Material nur ?unter dem Ladentisch? an Erwachsene). Die Rechtslage ist in anderen Ländern unterschiedlich.

  • Fernsehen

Pornografie darf in Deutschland nicht im frei empfangbaren Fernsehen gezeigt werden. Eine modifizierte Ausnahme bieten Bezahlfernsehsender wie Premiere. Da nach § 3 Absatz 4 Nr. 10 des ?Staatsvertrags über den Schutz der Menschenwürde und den Jugendschutz in Rundfunk und Telemedien? (Jugendmedienschutz-Staatsvertrag JMStV) pornografische Sendungen als unzulässige Angebote qualifiziert sind, werden in Bezahlfernsehsendern bislang regelmäßig nur Produktionen ausgestrahlt, die im Zusammenhang mit pornografischen Filmaufnahmen durch eine zweite Kamera mitgeschnitten worden sind. Das bedeutet, dass die Darsteller am Pornoset zwar zu sehen (und zu hören) sind, die Nahaufnahmen von sexuellen Handlungen aber entweder unterbleiben oder nur angedeutet sind. Die Nutzung solcher Bezahlfernsehprogramme setzt einen entsprechenden Altersnachweis (ab 18 Jahren) des Kunden voraus.

  • Sub-genres der Pornografie

Diese Liste ist weit davon entfernt umfassend zu sein, da viele verschiedene Arten von Pornografie existieren. Pornographie für unterschiedliche sexuelle Ausrichtungen und Geschmäcker ohne einen speziellen Pornographiebezug sind nicht aufgelistet.

  • Amateur
  • Cum-shot/Pop-shot zeigt männliche Darsteller beim Ejakulieren
  • Voyeur/Hidden camera Pornographie, die mit versteckter Kamera aufgenommen wird. Oft wird jedoch nur vorgegeben, dass die Darsteller nichts von der Kamera wissen.
  • Full Feature Zweistündiges Video, das normalerweise eine Handlung hat.
  • Gonzo ein Darsteller filmt selbst mit einer Handkamera.
  • Bukkake eine pornographische Bewegung die ihren Ursprung in Japan hat. Dabei ejakulieren so viele Männer auf den Körper einer Frau, bis diese mit Sperma bedeckt ist.
  • Hentai ist ein Begriff der außerhalb Japans pornografische Zeichnungen und Animationen im Manga bzw. Anime Still bezeichnet.
  • Pornographische Bilder die unter Verwendung von computer generated imagery erstellt wurden, am besten bekannt als ?Poser porn?
  • Slash fiction bezeichnet Pornographische Stories über bekannte fiktionale Charaktere, normalerweise Serien- und Filmcharaktere. Diese werden meist nicht zu kommerziellen Zwecken produziert und verletzen oft Copyrights. Häufig werden homosexuelle Handlungen beschrieben. Slash fiction ist die einzige Form der Pornographie, die häufiger von Frauen als von Männern produziert wird.
  • Interactive pornography
  • Vintage erotica
  • Soft-core bezeichnet erotische Darstellungen, bei denen es nicht zum eigentlichen Geschlechtsverkehr kommt bzw. dieser nicht explizit gezeigt wird.
  • Hardcore bezeichnet Pornografie in welcher es zur Penetration kommt, bzw extreme sexuelle Fetische gezeigt werden.
  • Zwillinge die einzige nachweisbare Form der Inzest-Pornographie. Bei sogenannten ?Twin?-Pornos kommt es allerdings nur selten wirklich zu sexuellem Kontakt zwischen Zwillingen.


Hardcore


Hardcore setzt sich zusammen aus den beiden englischen Wörtern hard = hart,schwer sowie core = Kern, Zentrum, Herzstück.


In Hardcore-Darstellungen, das können Videos, Fotos oder auch Zeichnungen sein, wird neben der Vagina und erigierten Schwänzen auch der Samenerguss des Mannes gezeigt, in Softcore-Filmen dagegen nicht. Dort geht es zwar auch um sexuelle Inhalte, doch werden die Genitalien oder der Koitus im Detail nicht sichtbar gemacht.


Erotik


Erotik (v griech. ερος = Liebe) bezeichnet ursprünglich weniger die Sexualität, das Verlangen nach geschlechtlicher Befriedigung und jene pornographischen Inhalte, die unter diesem Stichwort meist in Erotikshops und auf einschlägigen Internet-Seiten zu finden sind, sondern mehr die sinnlich-geistige Liebe, die man einem anderen Menschen entgegenbringt, die aber durchaus sexuell gefärbt sein kann. So verstanden steht der Begriff ?Erotik? für alle Erscheinungsformen der Liebe, also sowohl für die geistig-seelische Entfaltung der Geschlechtlichkeit als auch für die Sexualität, wobei letztere als Bestandteil der menschlichen Persönlichkeit eben nicht ausschließlich körperorientiert, sondern als ein Teil des Geistig-Seelischen begriffen wird.

Erotische Phantasien haben seit jeher den menschlichen Geist beschäftigt, die Sitten und öffentliche Moral bestimmt und sich gegen jedes Tugendideal behauptet. Dies bezeugt auch eine Vielzahl erotischer Gedichte, Romane oder Bilder. Die Erotik drückt sich im Rahmen der menschlichen Kultur in vielen unterschiedlichen Facetten aus, die sowohl die sinnliche Seite einer Liebesbeziehung als auch das Spiel mit körperlichen Reizen sowie die geschlechtliche Vereinigung umfassen. Man spricht von ?erotischer Ausstrahlung? oder ?erotischen Signalen?, die andere Menschen senden und die intensiver oder weniger intensiv sein können. Dabei wird die Kraft- und Stärkeempfindung der Erotik keineswegs nur durch die Schönheit eines nackten menschlichen Körpers bestimmt; vielmehr können auch die Kleidung (etwa körperbetonte, transparente Gewänder), der charmante, begehrliche, verführerische, zärtliche oder verliebte Gesichtsausdruck einer Person sowie die Gesten, Haltungen und Handlungen von Mitmenschen überaus erotisch wirken. So kann selbst die Begeisterung, die man einem Schriftsteller, einem Lehrer, einem Politiker oder einem Medienstar entgegenbringt, wie auch die Begeisterung eines kleinen Kindes für Kuscheltiere oder für einen ihm lieben Besuch bereits etwas Erotisches an sich haben. Auch ein Bild, eine Statue und selbst die Sprache kann extrem erotisch sein. 

Erotik gab es zu allen Zeiten. Bereits die Antike befasste sich mit der hetero- und homosexuellen Erotik; sie spiegelt sich im antiken Mythos und Kult. Auch in späteren Jahrhunderten stellten sich Fragen nach der Organisation des Gemeinschaftslebens, dem realen wie philosophischen Verständnis von Liebe, den Liebespraktiken etc. Zu bestimmten Zeiten hatte die Erotik innerhalb des gesellschaftlichen Denkens Hochkonjunktur, so z.B. in der Epoche des Rokoko.



Als Ideal haben viele Menschen die harmonische Verbindung von Erotik und Sexualität im Auge, also die Vereinigung von geistig-seelischer und körperlicher Liebe. Doch immer seltener scheint dies in unserer heutigen, hektischen, auf schnellen Konsum hin ausgerichteten Gesellschaft zu funktionieren. Nicht von ungefähr wird das Wort ?Erotik? heute meist sinnentfremdend für die plattesten Formen der Geschlechtlichkeit missbraucht. Daher wandelt sich der Begriff ?Erotik? immer mehr zu einen Synonym für Pornographie. Dies drückt sich etwa in Wörtern wie ?Erotikshop?, ?Erotikmesse?, ?Analerotik? oder ?Eros-Center? aus. 


Montag, 14.11.2005

EROTIK TODAY


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